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Árbol de Casandra

Sehenswürdigkeit · Gran Canaria

Eine über 380 Jahre alte Kanarische Kiefer auf einem kleinen Hügel am Rand des Stausees Presa de las Niñas, in den Bergen oberhalb von Tejeda. Die Einheimischen nennen sie Pino Bonito, „die schöne Kiefer“. Sie ist breit und niedrig: In etwa dreieinhalb Metern Höhe teilt sich der Stamm in zwei Äste, die sich oben ineinander verschlingen. Sie hat mehrere Brände und Stürme überstanden, deshalb hat sie so eine eigenartige Form. Ihren Namen hat sie von der Legende um Casandra, ein 15-jähriges Mädchen. Die Nachbarn erklärten sie wegen ihrer Liebe zu Iván zur Hexe, und sie wurde neben dem Baum verbrannt. Ob es wirklich so war, weiß niemand.

  • Anfahrt: Von Las Palmas fährst du etwa anderthalb Stunden mit dem Auto. Über die GC-15 durch Santa Brígida und San Mateo, dann auf der GC-600 Richtung Roque Nublo und zuletzt auf der GC-605 zum Stausee. Der Baum steht auf einer Anhöhe über dem Wasser, du siehst ihn also vom Stausee aus.
  • Rücksichtsvoll: Die Kiefer ist ein geschütztes Naturdenkmal, und das Cabildo kämpft gerade darum, sie vor Trockenheit und Zertreten zu retten. Bleib auf den markierten Wegen, tritt nicht auf die Wurzeln und kletter nicht auf den Baum.
  • Vor Ort: Am Stausee gibt es einen Picknickplatz und einen Zeltplatz. Sonst gibt es hier nichts – bring Wasser und Essen mit.
  • Wann: Du bist auf rund 900 m Höhe, deshalb ist es hier meist kühler und windiger als an der Küste. Nimm dir etwas zum Überziehen mit. Am schönsten ist es morgens oder gegen Abend, wenn das Licht auf das Wasser und die Kiefern fällt.